06. Januar 2017 Jörg Kühnast

Kühnast: „Wir brauchen mehr Solidarität“

Zur Entscheidung des Stadtrates, der Freitaler Tafel keine Unterstützung zu gewähren, erklärt Jörg Kühnast: „Immer wieder Freital. Erst kämpfte die große Mehrheit im Stadtrat gegen Flüchtlinge. Nun verweigern die Bürger für Freital, Freie Wähler, SPD, DIE GRÜNEN, CDU und AfD die Hilfe der Stadt Freital für Hilfsbedürftige.

So stellt sich der Stadtrat auf Empfehlung der Verwaltung wieder einmal gegen Menschen in Not.

Während die AfD mit handwerklich absurden pseudosozialen Schaufensteranträgen punkten will, lehnt sie vor Ort – also dort, wo sie konkret helfen könnte, wenn es ihr Ernst wäre – entsprechende soziale Initiativen ab. Und die CDU? Dem Namen nach suggerierend, dass sie christlich sei, verweigert sich der christlichen Nächstenliebe.

Doch durch die Politik der CDU sind die Menschen erst in die Notlage gekommen. Nun verweigert der Stadtrat mit Ausnahme der Fraktion DIE LINKE diesen Menschen den letzten Funken Hilfe. Am Verhalten der anderen Parteien sieht man, dass es mit ihnen keine Änderung der Politik gibt.

Während der Oberbürgermeister von Freital bis heute eine Zusammenarbeit mit der Tafel verweigert, tanzte der Finanz- und Sozialbürgermeister auf der Weihnachtsfeier der Freitaler Tafel. Genossinnen und Genossen der LINKEN bedienten die Notleidenden. Gelebte Solidarität zeigte zum Sommerfest der Tafel bereits unsere Landtagsabgeordnete Verena Meiwald als sie eine Spende der Landtagsfraktion in Höhe von 200 Euro übergab.

Unser Bundestagsabgeordneter Dr. André Hahn wird sich am 11. Januar 2017 in einer Bürgersprechstunde die Sorgen und Nöte der Bedürftigen und der Mitarbeiter*innen der Tafel annehmen. In diesem Zusammenhang wird es ebenfalls zu einer Spendenübergabe kommen.

Während die Chefin der Freitaler Tafel sich in ihrer täglichen Arbeit für die finanziell Benachteiligten in der Gesellschaft einsetzt, wird sie, aufgrund Ihrer Entscheidung sich auch politisch gegen Armut bei der Partei DIE LINKE zu engagieren, immer wieder persönlich verbal angegriffen. 

Inzwischen gibt es Überlegungen eine weitere Ausgabestelle der Freitaler Tafel zu eröffnen, um den Ansturm der Notleidenden gerecht zu werden, verschließt die Stadtverwaltung und die Mehrheit des Stadtrates wieder die Augen. 

Wir als LINKE kämpfen gegen die Armut. Hätten wir noch eine soziale Marktwirtschaft, bräuchten wir keine Tafeln. Es ist eigentlich die Aufgabe des Staates. Allerdings zeigt uns die jahrelange Politik der CDU, dass sich die Armut verstärkt. Die Altersarmut wird sich in den nächsten Jahren noch erhöhen.“

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